EIN OCTOPUS IM PICK-UP

Manchmal kommt es einem so vor, als hätten Autos ihre eigene Persönlichkeit. In diesem Film ist ist dies auf keinen Fall nur Einbildung.

Es gibt schreckliche Bestien, alptraumähnlich und blutrünstig wie jenes, das auf der wissenschaftlichen Station in der Antarktis in „Das Ding aus einer anderen Welt“ von John Carpenter spukt. Und es gibt Monster, die nichts Anziehendes an ihrem Äusseren haben, aber die so liebevoll und menschlich sind, wie das im Film „Monster Trucks“. Bei einer Ölbohrung auf dem Meer versehentlich aus seiner natürlichen Umgebung herausgerissen, entdeckt Critch – wie das krakenähnliche Wesen von seinen menschlichen Freunden später genannt wird – seine Leidenschaft für Pick-ups mit riesigen Rädern.

Das Monster im Truck

In seiner Güte entscheidet sich Critch seinem Helfer in der Not, Tripp, zu helfen. Der junge und ziemlich mittellose Mann, der das Monster eines Abends entdeckt, träumt davon aus seinem Pick-up-Wrack und anderen Ersatzteilen diverser Fahrzeuge einen wahren Monster Truck zu machen. Critch wiederum, liebt Öl und so nimmt sich das Tier dem Antrieb des Gefährts an. Oder besser gesagt: es wird zum seinem Motor, seinen Bremsen, seiner Lenkung.

Hommage an die amerikanische Autokultur

Ein starker Pick-up mit einer freundlichen Krake als Motor: Dieses Szenario führt mitunter zu komischen Szenen, darunter verrückte Verfolgungsjagden zwischen Tripp, der Polizei und Bösewichten aus der Ölindustrie, die das Tier töten wollen. „Monster Trucks“ unter der Regie von Chris Wedge ist eine filmische Hommage an die amerikanische Autokultur, die sich über grosse Karossen, starke Pick-ups und schnelle Autos definiert.

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