IBERISCHER MUSTERSCHÜLER

Der Ibiza wurde 1984 vorgestellt, zwei Jahre vor der Seat-Übernahme durch den VW-Konzern. Das Modell ist seit drei Jahrzehnten ein Hauptpfeiler für die Spanier und fand bisher mehr als 5.4 Mio. Kunden. Der Meistverkaufte unter den Seat fährt heute in seine fünfte Generation, kommt dabei aber nur in einer 5-Türer-Version auf den Markt.

Überall zugelegt

Wie schon der Ibiza der vierten Generation, so hat auch die fünfte Auflage wieder die Ehre, eine neue Plattform einführen zu dürfen. Der schöne Spanier baut denn auch auf der ganz neuen – und entsprechend vorläufig exklusiven – Basis MQB A0 auf. Der neue Ibiza legt in mehreren Aspekten zu. Das fängt schon bei den Aussendimensionen an: 87 mm bei der Breite, 60 mm bei der vorderen und 48 mm bei der hinteren Spur. Der Radstand wächst um 95 mm auf 2,564 m.

Mehr Innenraum

Mit einem längeren Radstand gewinnt man selbstverständlich an Innenraum. Allein die Beinfreiheit hinten misst jetzt 35 mm, was einen sehr guten Wert darstellt. Auch beim Kofferraum ist ein Plus (um 63 L) festzustellen, schluckt dieser doch neu 355 L Gepäck. Damit kann er schon seinem tschechischen Cousin Škoda Fabia Konkurrenz bereiten.

Drei und vier Töpfe

Seat schliesst sich dem allgemeinen Trend an und setzt vor allem auf Benzinmotoren, ohne aber dem Diesel ganz abzuschwören. Das Angebot mit den Zündkerzen geht mit einem 3-Zylinder los, dem 1.0 MPI mit 75 PS. Darüber rangiert der 1.0 TSI Turbo in den Ausführungen mit 95 und 115 PS. Top ist der 4-Zylinder 1.5 TSI mit 150 PS. Die sehr überschaubare Selbstzünderflotte besteht aus dem einsamen 1.6 TDI. Immerhin dekliniert ihn Seat in drei Leistungsstufen: 80, 95 und 115 PS. Zur Wahl stehen ein Schaltgetriebe (bis 95 PS mit 5 Gängen, darüber mit 6) oder ein DSG mit 7 Stufen.

Keine Kommentare

Teilen Sie uns in einem Kommentar Ihre Meinung zum Artikel mit!