BRUMM, BRUMM…

Irgendwie schade, wenn man den halben Tankinhalt dafür aufwenden muss, das kleine Engelchen zum Einschlafen zu bringen. Ford hat die Lösung.

Für viele Eltern bedeutet es eine echte Herausforderung, ihr Kind zum Einschlafen zu bewegen. Einzelne wissen sich nur noch auf eine Art zu helfen: Sie mummen ihr Engelchen gemütlich ins Kindersitzchen ein, befestigen dieses auf dem Rücksitz der Familienlimousine und machen sich auf zu einer – oftmals lähmend langen – Einschlafrundfahrt durch die nächtlichen Quartiere. Das Problem hierbei ist nicht bloss ein Ökologisches, dieses Vorgehen ist zudem für die Eltern alles andere als  entspannend. Nun hat aber Ford eine Art Kinderkrippe entwickelt, welche genau so eine «motorisierte Ausfahrt» zu simulieren imstande ist.

Kein Witz!

Basierend auf Statistiken konnte belegt werden, dass junge Eltern innerhalb der ersten zwölf Lebensmonate ihres Kindes bis zu 44 Tage an Schlaf einbüssen, hat Ford ein Säuglingsbettchen entwickelt, welches nebst den Bewegungen und der Geräuschkulisse eines fahrenden Autos, sogar die während der Fahrt vorbeiziehende Strassenbeleuchtung reproduzieren kann. Ziemlich abgefahren, oder?

Personalisierbar

Aber das Obenstehende ist noch lange nicht das Eindrücklichste an dieser neuen Erfindung: Da bereits ein Säugling schwierig zu «überlisten» ist – versuchen Sie mal ihrem «Buschi» einen fremden Schnuller unterzujubeln … –, hat Ford das Hightech-Bettchen mit einer Smartphone-App kombiniert, mit welcher diverse Funktionen der Krippe individuell eingestellt werden können.

Vorerst erst ein Prototyp

Das aktuell nur als Einzelexemplar existierende Baby-Bettchen «Max Motor Dreams» befindet sich allerdings noch im Prototypenstadium. Aber Ford präzisiert, dass «der Konzern nach zahlreichen Untersuchungen das Konzept in grösserem Massstab weiterentwickeln will». Eine Frage, Ford, wenns gestattet ist: Könntet ihr eure Einschlafwiege nicht auch in einer Version für Erwachsene bauen?

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