«GALA-UNIFORM» STATT RENN-KOMBI

In Bern feierte sich die Rennsport-Prominenz im Rahmen der Gala von Autosport Schweiz.

Moderator Michael Sokoll führte in Bern  durch den Gala-Abend von Autosport Schweiz und durfte gemeinsam mit Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft in die faszinierende Materie abtauchen. Unter den Gästen weilten unter anderem die Berner Grossratspräsidentin Ursula Zybach, Formel-1-Rennkommissar Paul Gutjahr sowie auch diverse international tätige Piloten wie u. a. Marcel Fässler (3-facher Le-Mans- Sieger), Nico Müller (DTM), Bruno Weibel (Gewinner FIA Lurani Trophy) und Mathéo Tuscher (LMP). Untermalt wurde der Abend durch Fahrer-Interviews und rasante Videobilder. Im Showprogramm trat die aus dem TV bekannte Drumming-Entertainment-Gruppe «Stickstoff» auf und sorgte für eine fesselnde Stimmung.

Viele sind gekommen

Zahlreiche Podiumsfahrer aus den diversen Kategorien (s. Box) kamen und durften von NSK-Präsident Andreas Michel und Miss Yokohama, Mariangela Logozzo, ihre Preise in Empfang nehmen. Beim Schweizer Berg-Pokal gelang es Giuliano Piccinato, in der Kategorie SuperSerie sich 90 Punkte zu sichern. Das reichte zum Sieg. Er setzte sich gegen den punktegleichen Alain Pfefferlé auf seinem historischen Porsche 935 und Stephan Burri, der bereits zum dritten Mal auf dem Podium des Berg-Pokals stand, durch. Der Uetendorfer Perfektionist Martin Bürki freute sich über seinen vierten Slalom-Titel «en suite»    dem fünften insgesamt. Der Berner Oberländer triumphierte mit seinem optimalen MB Polo vor dem Innerschweizer Albin Mächler auf seinem BMW M2. Stephan Burri klassierte sich analog dem Berg-Pokal auch im Slalom-Ranking auf dem dritten Schlussrang.

Im historischen Rallye-Sport setzte sich das Ehepaar Florence und Eddy Bérard durch und verwies Julien Camandona/Maxime D’Ignoti und Alain Röthlisberger/Tomas Meyer auf die weiteren Plätze. Der Rallye-Pokal war eine Angelegenheit für das Brüder-Duo Clément und Adrien Piquerez, welches sich den Titel vor Althaus/Zbinden (Junioren-Equipe) und Blanchard/Helfer sicherte. In der Schweizer Meisterschaft Rallye Junior gewannen Nicolas und Gaëtan Lathion vor dem Duo Michellod/Fellay und Bühler/Stella. Dies, obwohl die Sieger heuer einen Rennlauf weniger als die direkte Konkurrenz absolvierte. Der Walliser Sébastien Carron seinerseits holte sich den dritten Rallye-Meistertitel, dies nach 2014 und 2016. Obwohl mit verschiedenen Co-Piloten unterwegs, setzte sich Carrons fahrerisches Können und seine Klasse einmal mehr durch. Der Tessiner Ivan «Bally» Ballinari holte sich mit dem Co-Piloten Pianca auch 2017 den Vizemeistertitel und mit Michaël Burri sicherte sich ein bekannter Name den dritten Schlussrang. In der erstmals ausgetragenen Schweizer Meisterschaft «Berg Junior» holte sich der Zuger Rolf Reding aus Immensee den Titel vor Lukas Eugster (Herisau AR) und dem einzigen Romand im Teilnehmerfeld, Benjamin Devaud aus Collombey VS.

In der Schweizer Bergmeisterschaft der Tourenwagen setzte sich Frédéric Neff in seinem Porsche 996 Cup, mit welchem er in der Kategorie InterSwiss an den Start ging, durch. Roger Schnellmann holte sich mit seinem brachialen Mitsubishi EVO VIII den Vizemeistertitel 2017 und liess den äusserst routinierten Romeo Nüssli im Ford Escort Cosworth hinter sich. Bei den Schnellsten, den Rennsportwagen, musste sich Seriensieger Eric Berguerand seinem stärksten Widersacher, Marcel Steiner, beugen. Nach vier Titeln in Serie musste sich der Walliser gegenüber dem Berner auf seinem eingesetzten LobArt LA01 geschlagen geben. Simon Hugento den dritten Schlussrang in der Schweizer Meisterschaft.

Jürg Kaufmann/AR


 

Die Sieger der Saison 2017

Schweizer Bergpokal: 1. Giuliano Piccinato, SS/Honda Integra Type-R. 2. Alain Pfefferlé, Hist/Porsche 935 Turbo. 3. Stephan Burri, E1/VW Polo. – Schweizer Slalommeisterschaft: 1. Martin Bürki, IS/VW Polo. 2. Albin Mächler, E1/BMW M2. 3. Stephan Burri, IS/VW Polo. – Coupe Suisse des Rallyes Historiques VHC: 1. Eddy Bérard/Florence Bérard, H1/Ford Escort MK1. 2. Julien Camandona/Maxime D’Ignoti, J2/BMW M3. 3. Alain Röthlisberger/ Thomas Meyer, I/Ford Escort MK2. – Schweizer Rallyepokal: 1. Clément Piquerez/Adrien Piquerez, ISA/Peugeot 106. 2. Sacha Althaus /Lisiane Zbinden, R1/Citroën DS3. 3. Christian Blanchard/Frédéric Helfer, S16/Renault Clio. – Schweizer Rallyemeisterschaft Junior: 1. Nicolas Lathion/Gaëtan Lathion, R2/Peugeot 208. 2. Jonathan Michellod/Stéphane Fellay, R2/Peugeot 208. 3. Niki Bühler/Julian Stella, R2/Peugeot 208. – Schweizer Rallye­meisterschaft: 1. Sébastien Carron/Vincent Landais, R5/Ford Fiesta. 2. Ivan Ballinari/Paolo Pianca, R5/Ford Fiesta. 3. Michael Burri/Anderson Levratti, R5/Ford Fiesta. – Schweizer Bergmeisterschaft Junior: 1. Rolf Reding, SS/ Toyota GT86 Race. 2. Lukas Eugster, SS/Toyota GT86 Race. 3. Benjamin Devaud, SS/Toyota GT86 Race. – Schweizer Bergmeisterschaft Tourenwagen: 1. Frédéric Neff, IS/Porsche 996 Cup. 2. Roger Schnellmann, E1/Mitsubishi Evo VIII. 3. Romeo Nüssli, E1/Ford Escort Cosworth. –  Schweizer Bergmeisterschaft der Rennsportwagen:  1. Marcel Steiner, E2-SC/LobArt-Mugen LA01. 2. Eric Berguerand, E2-SS/ Lola FA99. 3. Simon Hugentobler, E2-SS/ Reynard 97D.


 

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